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MediMouse

Wie misst die MediMouse?

Die MediMouse misst die Rückenlänge von C7 bis S3 mit Hilfe des Messrades und die Position (Neigung zum Lot) der Messschwinge in drei Dimensionen im Raum (x,y,z). Jedem gemessenen Winkel zum Lot wird dann eine Position an der Messstrecke zugeordnet und so die äußere Kontur der Wirbelsäule gezeichnet. Diese Daten werden im Algorithmus der Software verarbeitet und so in eine grafische und numerische Darstellung gebracht. Die Ergebnisse können auf ganz unterschiedliche Art und Weise dargestellt werden, so dass für jeden Betrachter die passende und anschaulichste Variante ausgewählt werden kann.

Messwerte und berechnete Werte

Messungen mit der MediMouse bestehen immer aus zwei oder drei unterschiedlichen Messpositionen. Die Wirbelsäule wird in diesen Einzelpositionen vermessen. Die Ergebnisse werden als Positionen dargestellt, die Differenzrechnung als Beweglichkeit errechnet. So werden zum Beispiel die Gewohnheitshaltung im Stehen, die maximale Flexion (Vorbeuge) und die maximale Extension (Rückbeuge) gemessen, dargestellt und die Differenzen der Einzelmessung als Beweglichkeit in der sagittalen Ebene errechnet und dargestellt.

Strahlenfrei und völlig unbedenklich

Die Bestimmung des Messergebnisses der MediMouse erfolgt über eine Längen- und Winkelmessung. Dabei werden weder Schall, Licht noch Strahlen emittiert. Die Messung ist vollkommen unbedenklich und kann deshalb beliebig oft wiederholt werden. So können sie den Therapieverlauf beliebig dokumentieren und Ergebnisse überprüfen ohne den Patienten zu gefährden. Ein Gewinn für Arzt, Therapeuten und Kunden!

Messungen

Messungen mit der MediMouse erfolgen in saggitaler und frontaler Ebene.

Sagittal stehend
Die Messung "Sagittal Stehend" erfolgt in drei Messpositionen. Stehend in Gewohnheitshaltung, in maximaler Flexion (Vorbeuge) und maximaler Extension. Diese Messung gibt einen guten Überblick über Form und Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Sagittal sitzend
Die Messung "Sagittal Sitzend" erfolgt in drei Messpositionen. Aufrecht sitzend, sitzend in maximaler Flexion (Vorbeuge) und sitzend in maximaler Extension. Diese Messung gibt einen guten Überblick über Form und Beweglichkeit der Wirbelsäule in gebeugter Position in der Hüfte.

Matthias-Test
Der Matthias-Test dient zur Bestimmung der Haltungskompetenz und damit der Ermittlung der muskulären Stabilisationsfähigkeit der Wirbelsäule. Gemessen wird im aufrechten Stand mit einer definierten Zusatzbelastung. Nachdem der Patient das Zusatzgewicht in die Vorhalte gebracht hat erfolgt die erste Messung, nach 30 Sekunden Haltezeit die zweite. Die Differenz der beiden Messungen zeigt sehr genau auf, wo der Patient in der Lage ist seine Wirbelsäule zu stabilisieren und wo sie instabil ist. So kann sehr genau definiert werden wie die Therapie bzw. das Training auszusehen hat.

Vierfüsslerstand
Die Messung im Vierfüsslerstand dient in erster Linie dazu die maximale Extension problemlos messen zu können. Gemessen wird in drei Positionen. In der Neutralposition (Bild), in der maximalen Flexion und in der maximalen Extension.

Frontal sitzend/stehend
Die Messung in der frontalen Ebene dient der genauen Vermessung und Dokumentation von seitlichen Wirbelsäulenkrümmungen/Skoliosen. Gemessen wird in aufrecht stehender/sitzender Position sowie in den maximalen Lateralflexionen links und rechts. So lassen sich sowohl Haltung als auch Beweglichkeit in beide Richtung sehr differenziert dokumentieren.

Spine-Check Score oder freier Messmodus

Die Messvariante Spine-Check-Score ist die sinnvolle Verknüpfung der Messungen im Stehen mit dem Matthias-Test. Die Messpositionen sind die Gewohnheitshaltung stehend, die maximale Vorbeuge stehend und die 2.Position des Matthias-Tests nach 30 Sekunden Belastung. So ergeben sich die Werte für Haltung, Beweglichkeit und auch Wirbelsäulenstabilisation aus nur einer Messung und können über einen Score bewertet werden.

MediMouse G7 Software/Auswertung
Während der Messung wird die Software direkt über das Messgerät gesteuert und die Messdaten werden automatisch eingespielt. Nach Abschluss der Messung können die Daten in unterschiedlichen Formaten abgerufen werden.

Spine-Check-Score
Die Auswertung als Score steht in der Messung "Spine-Check-Score" zur Verfügung und ist eine besonders anschauliche Variante, in der die einzelnen Faktoren Haltung, Beweglichkeit und Haltungskompetenz sowie eine Gesamtbewertung in einem leicht zu verstehenden Balken-Diagramm dargestellt werden. Die Bewertungen werden außerdem auch numerisch wiedergegeben.
Die Messvariante Spine-Check-Score ist vor allem eine sinnvolle Verknüpfung der Messungen im Stehen mit dem Matthias-Test. Die Messpositionen sind die Gewohnheitshaltung stehend, die maximale Vorbeuge stehend und die 2. Position des Matthias-Tests nach 30 Sekunden Belastung. So ergeben sich die Werte für Haltung, Beweglichkeit und auch Wirbelsäulenstabilisation aus nur einer Messung und können über einen Score bewertet werden.

Expertenmodus
Im Expertenmodus finden Sie die textliche Wiedergabe aller Auffälligkeiten der jeweiligen Messung. Aufgeteilt in regionale und segmentale Abweichungen der Eigenschaften Haltung, Beweglichkeit und Haltungskompetenz wird die Information perfekt aufbereitet.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.domitner.com

Letzte Änderung am 11. November 2017